Das Gefährt

Stellen Sie sich vor…

es ist ein sonniger Tag im Juni.

Gerade erst vor die Haustür getreten, da umschmeicheln bereits die ersten warmen Sonnenstrahlen Ihr Gesicht und der seichte, frische Wind der durch die Luft geht, bringt einen Hauch von Abenteuer mit sich.

Wie aus dem Winterschlaf erwacht strecken Sie sich. Es meldet sich ihr Fernweh bei Ihnen. Sie gehen ein paar Schritte, bis hinunter an die Straße, deren Ende Sie in der auf dem Asphalt flimmernden Morgenluft kaum erahnen können, und atmen tief ein.

Ein tiefes Gefühl von Ruhe erfüllt Sie. Warum nicht einfach losfahren? Ins Auto steigen und mit der Straße unter sich und der Sonne im Rücken losbrausen.

Immer Richtung Horizont.

Wenn Sie bisher schon einmal an eine ähnliche Situation gedacht haben, dann sahen Sie sich dabei bestimmt in einem Sportwagen sitzen. Schick, schnell und sündhaft teuer.

Und wenn nicht, dann aber zumindest in einem Cabrio. Wie Sie sich mit einer hübschen Begleitung auf der Beifahrerseite den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen.

Aber warum ist das so? Wenn Sie von nun an weiterlesen, werden Sie nachher kein anderes Auto mehr fahren wollen als eines:

Unseren Volkswagen Transporter 4.

Liebevoll „Bulli“ genannt, schlägt in unserem Wagen nicht nur ein unzerstörbarer 2.4l Saugdieselmotor mit satten 77 PS, sondern auch das Herz eines echten Helden.

Von außen schnell als ehemaliger Rettungswagen erkannt, hat er im aktiven Dienst mit Sicherheit schon so manche gute Tat vollbracht und kann es nun kaum abwarten im Ruhestand die Welt zu sehen. 

Dank seines langen Radstandes, der speziellen Hochdachkonstruktion, eingebauter Multibank und  Be- und Entlüftungssystem steht selbst den längsten Strecken nun nichts mehr im Wege. 

„Bis zur Unendlichkeit. Und noch viel weiter!…“

– Captain (T4-)Bus Lightyear

Einmal angeschmissen, direkt nachdem das Geräusch der im Motorraum startenden Turboprop-Maschine verklungen ist, da schnurrt der Gute auch schon wie ein fetter Berglöwe. Und klar ist, nur die besten Berglöwen werden fett. 

Dem Dschungel der Großstadt aber erst einmal entkommen, da fühlt sich der Bulli auf der Landstraße dann auch ganz wie zu Hause. Und auch im Fahrer macht sich spätestens jetzt das Gefühl wahrer Erhabenheit breit, denn nirgendwo sitzt es sich besser, als über dem Geschehen.

Gelassen und entspannt, wie aus der Ferne, beobachtet man das Gewimmel der Fahrzeuge. Autofahrer? Das sind die anderen, diejenigen die in Ihren Konservendosen über Autobahnen hetzen. Diejenigen, die irgendwo hin müssen.

Mit unserem Bulli, da fährt man nicht irgendwo hin. Der Bulli ist mehr ein Begleiter als ein Fahrzeug. Und wenn man doch fährt, dann allein des Fahrens wegen. Angekommen ist man schließlich schon nach dem Einsteigen.

Mit Sicherheit beschönigen wir hier aber nichts. Schließlich hat unser Gefährte kein Radio! Kein Radio, das heißt keine nervigen Werbepausen. Keine schrägen Sängerinnen und keine lispelnden 89.0 RTL Moderatoren. Kein Radio, das bedeutet Ruhe. Ohne Radio, da hört man den Regen aufs GFK-Dach trommeln, die Reifen sonor auf dem Asphalt abrollen und manchmal auch wieder ein gutes Gespräch mit dem Beifahrer.

Probier`s mal mit Gemütlichkeit.

Theoretisch kann auch unser Bulli eingetragene 137 km/h aufs Parkett bringen, muss er aber nicht. Das Geheimnis seines Charmes liegt schließlich ganz woanders.

Ist die 5-Gangschaltung erst einmal in Endposition eingelegt und steht der innere Fuß-Tempomat auf irgendetwas zwischen 80 und 100, dann entfaltet sich der T4 zu seiner ganzen Pracht. Gleich einem Schmetterling, wird aus der behäbigen Raupe dann das agile Wunderwerk, dem man selbst bei 2.30 Höhe und guten zwei Tonnen Gewicht, seine 22 Jahre kaum noch anmerkt. Dank Servolenkung und ABS auch noch allzeit bequem und sicher unterwegs, ist und bleibt unser Bulli ein Auto, dass man einfach nur gern haben kann.  

Bei uns steht er, zum Glück, sicher und geschützt. 😉